Das Historische Institut der Universität Bern und das Bernische Historische Museum (BHM) liegen 2,3 Kilometer und eine Aare-Brücke voneinander entfernt. Austausch über Forschungsprojekte, Archivarbeit oder methodische Zugriffe gibt es bislang aber leider nur vereinzelt. Deshalb organisiert die Professur Neueste allgemeine Geschichte in diesem Semester ein interdisziplinäres Forschungskolloquium gemeinsam mit dem BHM, dem Forschungsnetzwerk Inititative Afrique und dem Walter Benjamin Kolleg (WBK).
After Restitution möchte eine Debatte anstossen: Welche neuen Zugriffe eröffnen Museen als Archive für Sozial-, Global- und Kolonialgeschichtsschreibung des afrikanischen Kontinents – und umgekehrt: Welche Impulse ergeben sich für Kurator:innen und Provenienzforschung im Austausch mit Forschenden an der Universität? Wie gestalten wir interdisziplinäre Forschung und den Zugang zu Archiven vor dem Hintergrund anhaltender globaler Ungleichheit, oder kurz: Was kommt After Restitution?
After Restitution hat einen experimentellen Charakter. Wir würden uns freuen, wenn Sie Lust haben, gemeinsam mit uns herauszufinden, wohin solche Experimente führen können.
Die ersten drei Veranstaltungen haben das Format eines Forschungskolloquiums und finden jeweils and folgenden Dienstagen, von 16:15 - 17:45 Uhr, an der Unitobler statt (Raum F - 105)
- 31. März (William Blakemore Lyon, Freiburg i.Br.)
- 14. April (Monique Ligtenberg, Zürich)
- 28. April (Marie Mbewe, Lusaka)
Am 26. Mai 2026 endet die Reihe im Bernischen Historischen Museum mit einer Podiumsdiskussion (18:30 Uhr, Helvetiaplatz 5, 3005 Bern). Es diskutieren: Ken Aicha Sy (Dakar), Michaela Oberhofer (Zürich), Njabulo Chipangura (Maynooth), Amy Shakespeare (Exeter). Der Abend wird moderiert von Henri-Michel Yéré (Basel).