FAQ

I. Bachelorstudiengang und vorgezogene Masterleistungen

Im Studiengang Geschichte gibt es vier Bachelorstudienprogramme:

  • BA Mono in Geschichte (180 ECTS) ohne weiteres Fach
  • BA Major in Geschichte (120 ECTS) mit einem oder mehreren Nebenfächern
  • BA Minor in Geschichte (60 ECTS) als Nebenfach zu einem anderen Studienprogramm
  • BA Minor in Geschichte (30 ECTS) als Nebenfach zu einem anderen Studienprogramm

Die Studienprogramme sind auf Bachelorstufe innerhalb der Universität Bern grundsätzlich frei wählbar, sofern ein anderes Fach oder Fachverbünde wie z. B. die Osteuropastudien ein passendes Studienprogramm anbietet. Nicht möglich ist eine Kombination innerhalb der Studienrichtung Geschichte, also bspw. BA Major in Geschichte kombiniert mit BA Minor in Geschichte.

Für weitere Informationen:

→ Fächerkombination & Studienstruktur
→ Studienprogramme Bachelor

Das Bachelorstudium in Geschichte ist in zwei Epochenschwerpunkte (ES) unterteilt:

  • Geschichte vor 1800
  • Geschichte nach 1800

Die Studierenden bestimmen selbst, welches ihr Hauptepochenschwerpunkt (ES 1) ist und welches ihr zweiter Epochenschwerpunkt (ES 2).

In den Studienprogrammen BA Mono in Geschichte (180 ECTS) und BA Major in Geschichte (120 ECTS) haben beide Epochenschwerpunkte ungefähr das gleiche Gewicht. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass die Studierenden in ihrem ersten Epochenschwerpunkt eine Übung mehr besuchen und eine Seminararbeit verfassen müssen. Auch die Bachelorarbeit schreiben die Studierenden i.d.R. im ersten Epochenschwerpunkt. Im Studienprogramm BA Minor in Geschichte (60 ECTS) hat der erste Epochenschwerpunkt (ES 1) ein höheres Gewicht als der zweite (ES 2). Die Details sind im Anhang zum Studienplan aufgeführt. Besonders wichtig ist, dass die Minor 60-Studierenden in der nachpropädeutischen Phase Seminar und Seminararbeit im ersten Epochenschwerpunkt (ES 1) absolvieren, die Übung hingegen im zweiten (ES 2). Im Studienprogramm BA Minor in Geschichte (30 ECTS) gibt es nur einen Epochenschwerpunkt.

Das Bachelorstudium der Geschichte besteht für die Studienprogramme BA Mono in Geschichte (180 ECTS) und BA Major in Geschichte (120 ECTS) aus drei Studienstufen, dem Propädeutikum, der Übungsphase sowie der Seminar- und Abschlussphase.

Das Studienprogramm BA Minor in Geschichte (60 ECTS) kennt ebenfalls drei Studienstufen, wobei die Übungs- und die Seminar- und Abschlussphase nach dem Propädeutikum weniger deutlich getrennt sind, als dies im Major und Mono-Studienprogramm der Fall ist.

Das Studienprogramm BA Minor in Geschichte (30 ECTS) kennt nur eine Studienphase und kein Propädeutikum.

→ Studienplananhang

Das Propädeutikum dient der methodischen Einführung in das Fach Geschichte  und besteht jeweils aus einem Proseminar in Geschichte vor 1800, einem Proseminar in Geschichte nach 1800, einem Quellenkurs und einem Lektürekurs sowie den beiden Proseminararbeiten in Geschichte vor 1800 und Geschichte nach 1800 (BA Mono, BA Major) bzw. einer Proseminararbeit entweder in Geschichte vor 1800 oder in Geschichte nach 1800 (BA Minor 60 ECTS). Der Studiengang BA Minor 30 ECTS kennt kein Propädeutikum.

Studierende der Studienprogramme BA Mono in Geschichte (180 ECTS), BA Major in Geschichte (120 ECTS) und BA Minor in Geschichte (60 ECTS) können Übungen, HW-Übungen und Seminare in einem jeweiligen Seester nur dann besuchen, wenn das Propädeutikum spätestens bei Anmeldeschluss der zweiten Anmeldephase erfüllt ist. Die Kommunikation der entsprechenden Termine erfolgt auf der Webseite des Historischen Instituts sowie im Forum Geschichte auf ILIAS. Studierende sind dabei selbst dafür verantwortlich, dass die Leistungen in den richtigen Gefässen von KSL untergebracht sind.

Vorlesungen können unabhängig vom Propädeutikum besucht werden.

Für den Bachelorstudiengang Geschichte ist unabhängig vom jeweiligen Epochenschwerpunkt kein Lateinobligatorium vorgesehen. Für Studierende, die ihren Interessenschwerpunkt in der Alten Geschichte bzw. Mediävistik haben, ist es empfehlenswert den Lateinkurs der Universität Bern zu besuchen. Der Lateinkurs kann im Wahlbereich angerechnet werden. Im Hinblick auf den Masterstudiengang lässt sich das Lateinobligatorium auch nachholen.

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über das Kernsystem Lehre (KSL). Dort sind alle Veranstaltungen des Instituts aufgeführt. Eine Anmeldung in KSL führt automatisch dazu, dass die Studierenden Zugriff auf die ILIAS-Plattform des betreffenden Kurses erhalten. Dort sind Kursunterlagen bereitgestellt. Das Login erfolgt über den Campus Account.

Bei ausgebuchten Kursen gibt es Wartelisten, von welchen Studierende nachrücken, sobald ein Platz durch Abmeldung wieder frei wird. Eine Liste dieser Kurse ist in der Regel im Forum Geschichte auf ILIAS einsehbar. Verspätete Nachmeldungen sind nur möglich, wenn keine Wartelisten mehr bestehen.

Im Wahlbereich (15 ECTS) kann jeder Kurs angerechnet werden, sofern er in KSL als freie Leistung gekennzeichnet ist. Dabei müssen mindestens 10 ECTS benotet sein.

Im Bachelorstudium (Ausnahme BA Minor 30 ECTS) besteht das Modul Geschichtswissenschaft aus mehreren Vorlesungen und der Prüfung Literaturliste (Selbststudium). Die Vorlesungen müssen dabei vor der Anmeldung zur entsprechenden Literaturliste abgeschlossen sein. Eine Anmeldung ist somit erst im Folgesemester nach dem Besuch der letzten Vorlesung eines Moduls möglich. 

Im Bachelor Minor 60 ECTS und 30 ECTS absolvieren die Studierenden nur eine Literaturliste. Studierende, die das Studienprofil BA Mono 180 ECTS oder BA Major 120 ECTS aufweisen, müssen zwei Literaturlistenprüfungen absolvieren.

Der Besuch der Vorlesungen muss Ende des Semesters testiert werden. Alle notwendigen und einzureichenden Unterlagen wie auch weitere wichtige Informationen zur Anmeldung finden Sie unter Modul Bachelor.

Wenn Studierende die Literaturlistenprüfung beim ersten Versuch nicht bestehen, sind Sie automatisch für den nächsten Prüfungstermin angemeldet. Grundlage der Wiederholungsprüfung (zweiter Versuch) ist die gleiche Literaturliste wie beim ersten Versuch.

Wer die Nachholprüfung nicht besteht, ist vom weiteren Geschichtsstudium ausgeschlossen.

Für schriftliche Arbeiten ist keine Anmeldung auf KSL nötig; die Noten werden direkt eingetragen. Die Studierenden erhalten in Proseminar und Tutorium eine Einführung zum Verfassen von schriftlichen Arbeiten. Sie kontaktieren potentielle Betreuer*innen in der Regel selbstständig (via E-Mail, Sprechstunde oder im Rahmen einer Veranstaltung) und vereinbaren gemeinsam die entsprechenden Modalitäten.. Einzelne Professuren kennen das Instrument der Ausschreibung von Themen auf ihrer jeweiligen Abteilungssseite.

Einzige Ausnahme ist die Anmeldung zur Masterarbeit.

Wer den fristgerechten Abschluss des Bachelors verpasst, hat die Möglichkeit, während des letzten Bachelor-Semesters Veranstaltungen zu besuchen, welche später an das Masterstudium angerechnet werden können. Der Bezug von vorgezogenen Masterleistungen ist nur während eines Semesters möglich.

Für Major Studierende in Geschichte gilt folgende Regelung:

  1. Das Studienprogramm Bachelor-Major Geschichte ist abgeschlossen. Es fehlen nur noch Leistungen aus dem Studienprogramm Bachelor Minor.
  2. Insgesamt sind bisher mindestens 150 ECTS geleistet worden.

Studierende, die die erste Voraussetzung nicht erfüllen, können Veranstaltungen des Master-Majors Geschichte besuchen, wenn ihnen nur noch die Bachelorarbeit fehlt und sie diese bis zum Freitag der KW 7 (für das FS) bzw. KW 37 (für das HS) abgeben. Ausnahmen von dieser Regel müssen die Studierenden mit der Studienleitung absprechen.

Für Minor-Studierende in Geschichte gilt folgende Regelung:

  1. Das Studienprogramm Bachelor-Minor Geschichte ist abgeschlossen. Es fehlen nur noch Leistungen aus dem Studienprogramm Bachelor Major.
  2. Insgesamt sind bisher mindestens 150 ECTS geleistet worden.

Studierende, welche die erste Voraussetzung nicht erfüllen, können Veranstaltungen des Master-Minors Geschichte besuchen, wenn ihnen nur noch die Seminararbeit fehlt und sie diese bis zum Freitag der KW 7 (für das FS) bzw. KW 37 (für das HS)  abgeben. Ausnahmen von dieser Regel müssen die Studierenden mit der Studienleitung absprechen.

Die schriftlichen (Abschluss-) Arbeiten (Bachelorarbeit für Major- und Mono-Studierende; Seminararbeit für Bachelor 60 ECTS; Proseminararbeit für Bachelor 30 ECTS) müssen immer bis am Freitag der Woche 7 (für das Frühjahrssemester) bzw. der Woche 37 (für das Herbstsemester) abgegeben werden. Die konkreten Daten für die kommenden Semester finden Sie auf der Institutswebseite. Ausnahmen sind nur nach expliziter Rücksprache mit der Studienleitung in den Wochen 5 und 6 (für das Frühjahrssemester) bzw. der Wochen 35 und 36 (für das Herbstsemester) möglich.

→ Studienfachberatung

II. Masterstudiengang

Der Übertritt in den Master ist erst dann möglich, wenn das gesamte Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen ist. Nicht möglich ist ein Übertritt in den Master nur im Haupt- oder nur im Nebenfach.

Den Übertritt beantragen Studierende jeweils bei der Neuimmatrikulation für das kommende Semester (vgl. Self Service der ZIB). Damit ein Übertritt erfolgreich ist, müssen die Studierenden den Bachelorabschluss rechtzeitig beantragt haben (vgl. Angaben auf der Homepage von Fakultät und Institut).

Das Historische Institut bietet folgende Masterstudienprogramme an:

  • Master Major 90 ECTS (Lateinobligatorium bei Alter Geschichte oder Mittelalterlicher Gesichte als Fachschwerpunkt 1)
  • Master Mono 120 ECTS (Lateinobligatorium unabhängig von Fachschwerpunkten)
  • Master Minor 30 ECTS (für Studierende mit BA-Abschluss 60 ECTS, Lateinobligatorium bei Alter Geschichte oder Mittelalterlicher Gesichte als Fachschwerpunkt 1), abgekürzt Master Minor 30/60.
  • Master Minor 30 ECTS (für Studierende mit einem BA-Abschluss 30 ECTS), abgekürzt Master Minor 30/30.

Die Studienprogramme sind auch auf Masterstufe innerhalb der Universität grundsätzlich frei wählbar, sofern ein anderes Fach ein passendes Studienprogramm anbietet. Nicht möglich ist eine Kombination innerhalb der Studienrichtung Geschichte, also BA Major in Geschichte kombiniert mit BA Minor in Geschichte. Im Master gibt es zusätzliche spezialisierte Studienprogramme wie bspw. die Lateinamerikastudien, Gender Studies, Nachhaltige Entwicklung, die gut mit Geschichte kombinierbar sind.

Das Masterstudium ist in Fachschwerpunkte (FS) gegliedert. Diese sind:

  • Alte Geschichte (AG)
  • Mittelalterliche Geschichte (MA)
  • Neuere Geschichte (NG)
  • Ältere Schweizergeschichte (CH-)
  • Neueste Geschichte, inkl. Zeitgeschichte (NNG)
  • Neuere Schweizergeschichte (CH+)
  • Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte (WSU)

Studierende in den Studienprogrammen MA Mono und MA Major wählen ihren ersten und zweiten Fachschwerpunkt (FS 1/FS 2) frei. Studierende im Minor Studienprogramm MA Minor 30/60 (vgl. 1) wählen ihren einzigen Fachschwerpunkt ebenfalls frei. Im Studienprogramm MA Minor 30/30 (vgl. 1) richtet sich die Schwerpunktsetzung der ECTS von Quellen- bzw. Lektürekurs sowie Epochenschwerpunkt nach derjenigen im BA Minor 30. Den Fachschwerpunkt können die Studierenden im MA Minor 30/30 wie diejenigen im MA Minor 30/60 frei wählen.

Wichtige Informationen zu Studieninhalten, Studienaufbau und Kombinationsmöglichkeiten sowie zu den rechtlichen Grundlagen zum Masterstudienprogramm des Historischen Instituts:

→ Studienplan
→ Studienplan-Anhänge
→ Masterprogramm auf der Webseite der Fakultät

Wählen Studierende die Fachschwerpunkte Alte Geschichte oder Mittelalterliche Geschichte in den Masterstudienprogrammen als Fachschwerpunkt 1 (FS 1), so können sie Lehrveranstaltungen in diesen Fachschwerpunkten erst besuchen, wenn die erforderlichen Griechisch- oder Lateinkenntnisse – im Umfang von mindestens 10 ECTS – nachgewiesen sind.

Die erforderlichen Griechisch- bzw. Lateinkenntnisse können, während dem Masterstudium nachgeholt werden. Studierende, die Alte Geschichte respektive Mittelalterliche Geschichte als Fachschwerpunkt 2 (FS 2) gewählt haben, müssen keinen Nachweis über Griechisch- bzw. Lateinkenntnisse vorlegen.

Wie Studierende sich für die Masterarbeit anmelden, ist der Webseite der Philosophisch-historischen Fakultät zu entnehmen.

→ Online-Anmeldung

Wie Studierende eine Verlängerung der Abgabefrist erlangen können, ist der Webseite der Philosophisch-historischen Fakultät zu entnehmen.

III. Studienzeitverlängerung

Wer sein BA-Studium nicht bis und mit dem 9. Fachsemester abgeschlossen hat, muss beim Sekretariat der Geschäftsführung mit dem entsprechenden Formular ein Gesuch um Studienzeitverlängerung einreichen.

Wer sein MA-Studium nicht bis und mit dem 8. Fachsemester abgeschlossen hat, muss beim Sekretariat der Geschäftsführung mit dem entsprechenden Formular ein Gesuch um Studienzeitverlängerung einreichen. Die Zählung der Semester beginnt im Master wieder bei eins.

Für eine Studienzeitverlängerung brauchen Studierende eine Studienplanung, die sie bei der Studienleitung zwischen dem 10. Mai und dem 10. Juni bzw. zwischen Anfang Dezember und dem 10. Januar einholen müssen.

Anfragen mit Blick auf eine Studienzeitverlängerung  müssen die folgenden Punkte enthalten:

  • ausstehende Leistungen,
  • Angaben zum Semester bzw. zu den Semestern, in welchen die entsprechende/n Leistung/en erbracht werden soll/en,
  • Gründe für die Verzögerungen im Studium,
  • Adresse, falls es die erste Studienzeitverlängerung ist oder die Adresse geändert hat.
  • Kontaktierungsmöglichkeit für Fragen per Telefon oder Zoom inkl. möglicher Terminfenster.

Anfragen ohne entsprechende Angaben werden nicht bearbeitet.

IV. Erhöhung der Studiengebühren

Wenn Studierende innerhalb von 12 Semestern keinen Studienabschluss erreichen, fallen ab dem 13. Semester höhere Semestergebühren an (Verdoppelung der Gebühren in allen folgenden Semestern). Studierende, die im Verlauf eines Studiums einen Studiengangwechsel vorgenommen haben, müssen beachten, dass alle Semester aus ihrem nicht abgeschlossenen Studienprogramm zur Gesamtstudienzeit hinzuzurechnen sind. Für die Berechnung der Semester in der jeweiligen Studienstufe (BA, MA) ist deshalb die effektive Anzahl Semester seit Immatrikulierung massgebend und nicht die Semesterzahl in einem einzelnen Studienfach. Die Zählung der Semester beginnt im Master (also nach dem Bachelorabschluss) wieder bei eins.

Die Universitätsleitung kann auf die Erhöhung der Studiengebühren nach dem 12. Semester ohne Studienabschluss verzichten. Damit ein solcher Erlass gewährt wird, müssen betroffene Studierende per 15. Oktober (mit Blick auf das folgende Frühjahrssemester) bzw. per 15. März (mit Blick auf das folgende Herbstsemester) ein sog. Härtefallgesuch bei der ZIB (info.zib@unibe.ch) einreichen. Die folgende Checkliste zeigt, welche Angaben und Beilagen Härtefallgesuche um Erlass von erhöhten Studiengebühren enthalten müssen. Auch brauchen Studierende eine Studienplanung, die sie gesondert bei der Studienleitung einholen müssen. Es ist nicht zulässig, eine bereits bestehende Studienplanung, welche im Rahmen einer Studienzeitverlängerung erstellt wurde, erneut mitzuschicken.

V. Studienabschluss

Die Ausstellung der Unterlagen für den Abschluss (Bachelor und Master) ist nur möglich, wenn alle Noten in KSL im richtigen Gefäss eingetragen sind. Einzige Ausnahme ist der Noteneintrag der Masterarbeit.

Die Abschlüsse von Major- und Minorstudienprogrammen können unabhängig voneinander vorgenommen werden. Abweichende Bestimmungen von anderen Majorfächern bleiben vorbehalten.

Die Unterlagen werden von Daniel Marc Segesser ausgestellt. Bitte senden Sie ihm eine E-Mail mit der Betreffzeile «Bachelorabschluss bzw. Masterabschluss» und den folgenden Angaben in der E-Mail: Name, Vorname, Matrikelnummer, Telefonnummer, telefonische Erreichbarkeit.

Alle weiteren wichtigen Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite des Instituts und derjenigen der Philosophisch-historischen Fakultät.

Studierende können sich per Ende eines Semesters exmatrikulieren, sofern alle Leistungen eines Studienprogramms bis zum Freitag der Woche 7 (Herbstsemester) bzw. Freitag der Woche 37 (Frühjahrssemester) erbracht sind. Als Erbringen gilt grundsätzlich der Termin einer Prüfung oder die Abgabe einer schriftlichen Leistung bzw. schriftlichen Arbeit. Der Noteneintrag muss nicht zwingend bis zum genannten Termin vorliegen. Die Studienleitung kann die Unterlagen für den Abschluss (Bachelor und Master) erst ausstellen, wenn die alle Noten vorliegen. Dafür ist allerdings keine Immatrikulation mehr notwendig.

VI. Auslandsemester und Austauschmöglichkeiten

Das Historische Institut eröffnet sowohl den eigenen Studierenden wie auch jenen anderer Universitäten die Möglichkeit für ein Mobilitätsstudium. Studierende der Universität Bern haben die Möglichkeit einer Mobilität innerhalb der Schweiz, in Europa oder auch ausserhalb.

Für Mobilitätsaufenthalte im Ausland ist die Kontaktaufnahme mit unserem dafür zuständigen Koordinator zwingend, für Mobilität im Inland wenden Sie sich bei Fragen an die Studienleitung.

Mobilitätsstudierende aus dem Ausland kontaktieren bitte unseren zuständigen Koordinator, solche aus dem Inland die Studienleitung.

Das Swiss-European Mobility Programme (SEMP) ist Teil der Übergangslösung, welche es ermöglicht, die bisherigen Austauschaktivitäten, trotz Ausschluss der Schweiz als Programmland von Erasmus+, aufrechtzuerhalten. Das Swiss-European Mobility Programme wird von der Schweizerischen Eidgenossenschaft finanziert. Die Bedingungen zur Teilnahme und der Ablauf des Auslandstudienaufenthalts sind gleich wie bei Erasmus.

Weitere Austauschmöglichkeiten sind:

VII. Digitale Plattformen

Für die Anmeldung bei den digitalen Plattformen der Universität Bern (KSL, ILIAS, etc.) ist ein Campus Account notwendig. Diesen erhalten alle Mitarbeitenden der Universität mit ihrer Anstellung und alle Studierenden mit ihrer Immatrikulation.

→ Anleitung für KSL
→ Anleitung für ILIAS

Das KSL (Kernsystem Lehre) ist das Verwaltungssystem der Universität Bern für den Lehrbetrieb. Darin werden unter anderem die Noten, die Studienfortschritte, die Abschlüsse und die Zeugnisse verwaltet.

Das KSL zeigt alle Lehrveranstaltungen der Universität Bern und die relevanten Informationen: Wer die Veranstaltung organisiert und betreut, den Ort und Zeit der Durchführung und vieles mehr. Studierende und Mitarbeitende der Universität Bern verwalten im KSL Studienprofile und die Studienleistungen.

Personen ohne Campus-Account können mit kleinen Einschränkungen das KSL ebenfalls verwenden. Der Zugang zur öffentlichen Version erfolgt via www.ksl-vv.unibe.ch.

ILIAS ist die zentrale Lehr- und Lernplattform der Universität Bern. Sie kann sowohl zur effizienten und einfachen Begleitung und Unterstützung von Präsenzveranstaltungen eingesetzt werden als auch für die Durchführung von umfangreichen Onlinekursen.

Die Anmeldung zu ILIAS erfolgt via Campus Account. Studierende anderer schweizerischer Universitäten können sich mit ihrem Login der Heimuniversität auf ILIAS anmelden. So können sie in der Zeit, bis ein Berner Campus Account eingerichtet ist, trotzdem Zugang zu den Lehr- und Lernmaterialien von Kursen haben, die sie bspw. im Rahmen eines Mobilitätsstudiums in Bern absolvieren.

VIII. Informationskanäle und Anlaufstellen

Geschäftsführung, Studienleitung und Fachschaft kommunizieren wichtige Informationen für alle Geschichtsstudierenden via das Forum Geschichte auf ILIAS. Damit Sie alle wichtigen Benachrichtigungen erhalten, müssen Sie der Gruppe «Forum Geschichte» beitreten.

(Magazin → Phil-hist. Fakultät → Geschichte → Forum Geschichte)

Grundsätzlich gilt: recherchieren Sie zuerst auf den Websites des Historischen Institutes und der Universität Bern – die meisten Informationen sind dort zu finden. Falls dennoch weitere Fragen zum Studiengang Geschichte oder zum Studium bestehen sollten, wenden Sie sich an die Studienberatung des Historischen Instituts. Bei Fragen zum Studieren allgemein oder bei persönlichen Problemen wenden Sie sich an die Beratungsstelle der Berner Hochschulen.