Prof. Dr. Julia Richers

Ordentliche Professur für Neueste Allgemeine und Osteuropäische Geschichte

Ordinariat Richers

Telefon
+41 31 631 48 68
E-Mail
julia.richers@hist.unibe.ch
Büro
B 113, Unitobler, Länggassstrasse 49
Postadresse
Universität Bern
Historisches Institut
Länggassstrasse 49
3012 Bern
Sprechstunde
Prof. Dr. Richers befindet sich im HS18 im Forschungsfreisemester und bietet deshalb nur für laufende BA-, MA- und Doktor-Arbeiten folgende Sprechstundentermine an:
• Die Sprechstunde vom Freitag, 22.06.2018, 15:30-18:00 Uhr muss auf Mittwoch, den 20.6.2018, 09:40-11:40 Uhr vorverschoben werden.
• Donnerstag, 26.09.2018, 14:00-16:00 Uhr
• Mittwoch, 19.12.2018, 14:00-16:00 Uhr
• Donnerstag, 21.02.2019, 16:00-18:00 Uhr
Im FS 19 werden die Sprechstunden wieder regulär wöchentlich am Donnerstag, 16:00-18:00 Uhr stattfinden.

Studium der Osteuropäischen Geschichte und Anglistik in Budapest und Basel. Von 2001 bis 2010 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Osteuropäische und Neuere Allgemeine Geschichte bei Prof. Dr. Heiko Haumann. Promotion 2005 mit der Doktorarbeit "Jüdisches Budapest. Kulturelle Topographien einer Stadtgemeinde im 19. Jahrhundert". Das Interesse an Raumtheorien, Peripherien und Ent-Grenzungen führte zu einem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Habilitationsprojekt zum Thema "Kosmos- und Raumfahrtfieber in der Sowjetunion zwischen Technikkult und sozialen Utopien". 2013 Habilitation und Venia in Neuerer Allgemeiner und Osteuropäischer Geschichte. Von 2013 bis 2014 Dozentin für Geschichte Osteuropas an der Universität Bern. Seit 2015 ordentliche Professorin für Neueste Allgemeine und Osteuropäische Geschichte sowie Studienleiterin der Osteuropa-Studien an der Universität Bern.

Studienleitung der Osteuropa-Studien

Für detaillierte Informationen zu den Studienprogrammen siehe Website der Osteuropa-Studien.

  • Geschichte Russlands, der Sowjetunion und des Kalten Krieges
  • Geschichte Ungarns, der östlichen Habsburgermonarchie und des Karpatenraums
  • Geschichte und Kultur der Juden Osteuropas
  • Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik (Gedächtnisorte in Ostmittel- und Osteuropa)
  • Kulturgeschichte des Kosmos- und Raumfahrtfiebers in Osteuropa

Übergeordnete Interessen liegen in Raumtheorien (mental maps, kulturelle Topographien), in der visual history (z.B. BildWelten des Sozialismus; jüdisches Bildgedächtnis; Medium Bildpostkarten) sowie in transkulturellen und transnationalen Phänomenen (stateless cultures).

  • «Bilderbuch des Kommunismus. Sowjetische Bildpostkarten als historische Quelle» (Forschungsprojekt und Publikation)
  • «Die Karpato-Ukraine und die Karpaten im 19. und 20. Jahrhundert» (Forschungsprojekt und Publikation)
  • 100 Jahre Zimmerwald und Kiental
  • 100 Jahre Russische Revolution 1917
  • Russische RevolutionärInnen in Bern

Forschungsbeiträge und Medienberichterstattung zum 100. Jahrestag der Zimmerwalder Konferenz 1915: