Dr. Kilian Harrer

Assistenzdozent

Geschichte des 18. Jh.s und des Revolutionszeitalters

Telefon
+41 31 684 37 87
E-Mail
kilian.harrer@unibe.ch
Büro
B 104, Unitobler
Postadresse
Universität Bern
Historisches Institut
Länggassstrasse 49
3012 Bern
Sprechstunde
Sprechstunde (während des Semesters) montags 9-11 Uhr oder nach Vereinbarung per Mail
Seit August 2026 Assistenzdozent für die Geschichte des 18. Jahrhunderts und des Revolutionszeitalters am Historischen Institut der Universität Bern
2023-2026 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für europäische Geschichte (IEG) in Mainz
2021-2023 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 1369 «Vigilanzkulturen» an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Teilprojekt «Vigilanz und Verzicht. Konflikte um das Fasten im Russland und Polen-Litauen der Vormoderne», geleitet von Prof. Dr. Julia Herzberg), Rechercheaufenthalte in Rom, Krakau und Vilnius
2021 Dissertation an der University of Wisconsin–Madison mit der Arbeit Places of Power, Spaces of Peril: Pilgrimage and Borders in Western Central Europe, c. 1770–1810
2015-2021 Stipendiat und Doktorand an der Graduate School der University of Wisconsin–Madison, Rechercheaufenthalte u.a. in Paris, Colmar, Einsiedeln, Porrentruy und Trier
2015 MA in Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
2012-2013 ERASMUS-Austauschstudent an der Université de Tours
2012 BA in Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
2009-2015 Studium der Geschichte und der Vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • ​​​Religion und Politik in der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert
  • Aufklärung und Gegenaufklärung
  • Geschichte der Mobilität (v.a. im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts)
  • Geschichte von Grenzregimen und Grenzregionen
  • Geschichte der Arbeit
  • Tier- und Umweltgeschichte (multispecies history)

Vortreffliches Gewürm: Imkerei, Seidenbau und die ökologischen Dilemmata der Aufklärung

Dieses Forschungsprojekt widmet sich der Insektenzucht als einer sozial und ökologisch bedeutsamen Arena der Aufklärung. Es beleuchtet zum einen die gesamteuropäische, aufklärerische Produktion von Wissen über Honigbienen und Seidenraupen als «nützliche» Tiere, deren unermüdliche Aktivität zu menschlichem Wohlstand beitragen sollte. Zum anderen analysiert es durch eine Fallstudie zu Brandenburg-Preussen die praktischen Versuche, den Ertrag der Arbeit von und mit Insekten zu maximieren, ebenso wie die dadurch ausgelösten Transformationen und Konflikte. Am Horizont des Projekts steht die Frage: Welche Rolle spielten Mensch-Tier-Beziehungen sowie damit verbundene ökologische Probleme im Wandel von Arbeit und in sozialen Konstruktionen von Fleiss am Übergang zur Moderne?


Medienbeiträge und Public History

  • «Urlaub im Mittelalter», Episode von Tonspur Wissen – der Podcast von Rheinischer Post und Leibniz-Gemeinschaft (18. Juni 2026).
  • (mit Henriette Baron und Andreas Frings) Organisation und Moderation von vier Abendvorträgen zum Thema «Geschichtsmythen auf dem Prüfstand», hist4dem-Veranstaltung am Leibniz-Zentrum für Archäologie, Mainz (Mai bis Juli 2026).
  • «Von Bienen lernen? Historische Ideen vom Bienenstock als Modell für menschliche Gesellschaft», Vortrag beim Science Schoppe, Mainz (20. August 2025).
  • (mit Andreas Frings) Organisation und Moderation einer Diskussionsrunde zum Thema «Geschichte in der postkolonialen Demokratie», hist4dem-Veranstaltung am Leibniz-Institut für europäische Geschichte, Mainz (8. Mai 2025).
  • «Zwei Madonnen – eine zu viel? Was die Geschichte der Malberger Marienstatue mit alten Grenzstreitigkeiten zu tun hat», Malberger Schloßbote, Nr. 16 (2021), S. 28–31.
  • (mit Manfred Sing und Malin Wilckens) «Natur als Ressource: Raum- und epochenübergreifende Perspektiven», Workshop am Leibniz-Institut für europäische Geschichte, Mainz (3. Juli 2026)
  • «Hallowed Efforts? Work and Religion in Europe and beyond, c. 1450–c. 1850», internationaler Workshop am Leibniz-Institut für europäische Geschichte, Mainz (10.-11. April 2025)
  • «Honor, Religion, and Sexuality in Early Modern France and beyond», Panel an der 44. Jahrestagung der Western Society for French History, Cedar Rapids, Iowa (4. November 2016)
  • American Historical Association
  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
  • Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts
  • Early Career Prize des Historical Journal für den besten von einem early career researcher 2023 in der Zeitschrift veröffentlichten Aufsatz (Mass Pilgrimage and the Usable Empire)
  • Curti Teaching Fellowship des History Department, University of Wisconsin–Madison, für das Design des Seminars «How To Live Forever: Soul, Body, and Utopia in European History», 2021
  • Preis für exzellente Lehre am History Department, University of Wisconsin–Madison, 2020
  • Charles Crouch Prize für bestes paper eines graduate student auf der Jahrestagung des Consortium on the Revolutionary Era, 2020
  • International Dissertation Research Fellowship des Social Science Research Council 2018-2019
  • Millstone Research Fellowship der Western Society for French History, 2018
  • Bloomenkranz Graduate Student Travel Prize des Center for European Studies, University of Wisconsin–Madison, 2018
  • bourse d’études der Fondation Napoléon, 2017