Dr. Kilian Harrer

Assistant Lectureship in Eighteenth-Century History and the Age of Revolutions

Eighteenth-Century History and the Age of Revolutions

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B 104, Unitobler
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Universität Bern
Historisches Institut
Länggassstrasse 49
CH-3012 Bern
Seit August 2026 Assistenzdozent für die Geschichte des 18. Jahrhunderts und des Revolutionszeitalters am Historischen Institut der Universität Bern
2023-2026 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für europäische Geschichte (IEG) in Mainz
2021-2023 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 1369 «Vigilanzkulturen» an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Teilprojekt «Vigilanz und Verzicht. Konflikte um das Fasten im Russland und Polen-Litauen der Vormoderne», geleitet von Prof. Dr. Julia Herzberg), Rechercheaufenthalte in Rom, Krakau und Vilnius
2021 Dissertation an der University of Wisconsin–Madison mit der Arbeit Places of Power, Spaces of Peril: Pilgrimage and Borders in Western Central Europe, c. 1770–1810
2015-2021 Stipendiat und Doktorand an der Graduate School der University of Wisconsin–Madison, Rechercheaufenthalte u.a. in Paris, Colmar, Einsiedeln, Porrentruy und Trier
2015 MA in Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
2012-2013 ERASMUS-Austauschstudent an der Université de Tours
2012 BA in Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
2009-2015 Studium der Geschichte und der Vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • ​​​Religion und Politik in der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert
  • Aufklärung und Gegenaufklärung
  • Geschichte der Mobilität (v.a. im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts)
  • Geschichte von Grenzregimen und Grenzregionen
  • Geschichte der Arbeit
  • Tier- und Umweltgeschichte (multispecies history)

Vortreffliches Gewürm: Imkerei, Seidenbau und die ökologischen Dilemmata der Aufklärung

Dieses Forschungsprojekt widmet sich der Insektenzucht als einer sozial und ökologisch bedeutsamen Arena der Aufklärung. Es beleuchtet zum einen die gesamteuropäische, aufklärerische Produktion von Wissen über Honigbienen und Seidenraupen als «nützliche» Tiere, deren unermüdliche Aktivität zu menschlichem Wohlstand beitragen sollte. Zum anderen analysiert es durch eine Fallstudie zu Brandenburg-Preussen die praktischen Versuche, den Ertrag der Arbeit von und mit Insekten zu maximieren, ebenso wie die dadurch ausgelösten Transformationen und Konflikte. Am Horizont des Projekts steht die Frage: Welche Rolle spielten Mensch-Tier-Beziehungen sowie damit verbundene ökologische Probleme im Wandel von Arbeit und in sozialen Konstruktionen von Fleiss am Übergang zur Moderne?