Dozentur Migrationsgeschichte

Die seit 2015 bestehende Dozentur für Migrationsgeschichte befasst sich mit dem ebenso komplexen wie grundlegenden historischen Phänomen menschlicher Wanderungsbewegungen. Gegenstand der Migrationsgeschichte an der Dozentur ist der Wandel der Formen, Wege, Gründe, Erfahrungen und Folgen von Migration. Im Fokus stehen dabei insbesondere Themen wie grenzüberschreitende Kultur- und Wissenstransfers durch die Mobilität von Menschen, Migration und Kolonialismus, die rechtliche Regulierung von Wanderungsbewegungen, die Politisierung ethnischer, kultureller und religiöser Differenzen, transnationale Netzwerke der Migration oder Konzepte der Migrationsforschung. Die Dozentur deckt in Forschung und Lehre schwergewichtig die Behandlung von Entwicklungen vom 19. bis ins 21. Jahrhundert ab.

Weil Migration alle Lebensbereiche durchdringt und die Beschäftigung mit dem Themenfeld einen starken Gegenwartsbezug aufweist, versteht sich die Dozentur auch als eine Einrichtung der interdisziplinären Vernetzung von Forschungsarbeiten verschiedener Fachbereiche zur Migration.

Dozentin

Projektmitarbeiterin

Sekretariat

Ehemalige Mitarbeitende

  • Migration und Globalisierung
  • Migration und die Schweiz
  • Migration im Zusammenhang von (Post)Kolonialismus
  • Mobilität von Menschen, grenzüberschreitende Wissensübertragungen und politischer und sozialer Wandel
  • Politisierung kultureller Differenz, Ethnisierung, Rassismus

Laufende Forschungsprojekte