Dr. Rahel Wunderli

Assoziierte Forscherin

Abteilung für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte

Telefon
+41 76 415 42 93
E-Mail
rahel.wunderli@unibe.ch
Postadresse
Othmarsingerstrasse 5
5103 Möriken
seit 2021 Mitverantwortlich für die Forschungsplattform Swiss Commons am Walter Benjamin-Kolleg
seit 2021 Research Fellow am Institut «Kulturen der Alpen», Altdorf
2017 - 2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projekt SCALES (Sustainable Commons Adaption to Landscape Ecosystems in Switzerland)
2014 - 2016 Projektleiterin im Flüchtlingsbereich
2008 - 2014 Dissertation am Departement Geschichte, Universität Basel: «Berglandwirtschaft im Strukturwandel. Bauern/Bäuerinnen in Ursern (UR) und politische Institutionen während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts»
2000 - 2008 Studium der Geschichte und Ökologie an der Universität Basel. Lizentiatsarbeit über Nutzungsentwicklung und Akteure in der Alpwirtschaft von Hospental (UR), 1900-1950.
  • Ländliche Gesellschaften
  • Berglandwirtschaft / Alpwirtschaft (19.-21. Jhd.)
  • Kollektive Ressourcennutzung (Commons)

Projekt SCALES: Sustainable Commons Adaptations to Landscape Ecosystems in Switzerland. Institutional Change, Constitutional Innovations and Public Policies in Swiss Resource Management

(2017 - 2020)

 

Dissertationsprojekt:

Berglandwirtschaft im Strukturwandel. Bauern/Bäuerinnen in Ursern (UR) und politische Institutionen während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

(2008-2014)

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat die Landwirtschaft in den Berggebieten einen rasanten und tiefgreifenden Wandel erlebt. Am Beispiel des Hochtals Ursern im Kanton Uri untersucht die Historikerin Rahel Wunderli verschiedene Aspekte dieses Prozesses. Sie analysiert Agrarstatistiken und fragt Bauern und Bäuerinnen nach Veränderungen und Kontinuitäten auf den Betrieben, auf den bewirtschafteten Flächen, im Arbeitsalltag, in den familiären Beziehungen und in der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Dabei werden sowohl die allgemeinen Trends in der Berglandwirtschaft als auch spezifisch lokale Bedingungen ersichtlich.

Neben den Bauern und Bäuerinnen nimmt die Autorin politische Institutionen als wichtige Akteure dieser Entwicklung in den Blick. Drei von ihnen stehen im Zentrum: Bund, Kanton Uri, Korporation Ursern. Wie haben sich ihr Einfluss auf die landwirtschaftliche Entwicklung, ihre Strategien und ihre Wahrnehmung des Wandels seit dem 19. Jahrhundert verändert?

Die Arbeit vermittelt einen vielseitigen Blick auf einen Prozess, der bis heute anhält und die Gesellschaft als Ganzes betrifft.

 

Verbundprojekt AlpFUTUR: Zukunft der Sömmerungsweiden in der Schweiz

(2009-2013)