Warum engagieren sich Menschen freiwillig? Die Motivationen sind so vielfältig wie die Tätigkeiten. «umtun.ch» präsentiert Geschichten von Freiwilligen, die gesellschaftliche und rechtliche Normen hinterfragten und verändern wollten. Denn umtun heisst: tätig sein, sich bemühen, nachforschen, aber auch etwas umgestalten und verändern.
«umtun.ch» erzählt eine andere, gegenhegemoniale Geschichte, die von der Vielfalt und transformativen Kraft der Freiwilligkeit in der Schweiz handelt. So werden neue Einblicke in die vielen Welten des sozialen Engagements gegeben und die Grenzen von Gemeinnützigkeit, Aktivismus und zivilem Ungehorsam hinterfragt.
Die präsentierten Geschichten der Freiwilligkeit umfassen neun historische Beispiele in drei Themenbereichen: Flucht und Asyl, Abtreibung und Gewalt.
An verschiedenen Anlässen diskutieren wir über Freiwilligkeit und wie wir sie verstehen – komm vorbei!
«umtun.ch» ist ein kollaboratives Public History Projekt, das an der Universität Freiburg angesiedelt ist und vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert wird. Es ist aus dem SNF-Forschungsprojekt «Freiwilligkeit und Geschlecht. Neuverhandlungen der gesellschaftlichen Arbeitsteilung seit den 1970er-Jahren» hervorgegangen. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit dem Gosteli-Archiv.