Mag. Dr. Christina Kleiser

Assoziierte Forscherin

Abteilung für Schweizer Geschichte

E-Mail
christina.kleiser@hist.unibe.ch
Postadresse
Universität Bern
Historisches Institut
Länggassstrasse 49
3012 Bern
2013-2014 Teilnahme am Zertifikatskurs „Gender, Justice, Globalisation“ (CAS – Certificate of Advances Studies) der Universität Bern, durchgeführt am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechter­forschung (IZFG)
2013-2014  Postdoc Visiting Fellow der Graduate School „Gender Studies“ des IZFG
2012-2013 Anstellung am Lehrstuhl von Brigitte Studer (Professur für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte mit Schwerpunkt Geschlechtergeschichte), finanziert von der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (crus) aus Mitteln des Bundesprogramms Chancengleichheit (Modul 3, Vereinbarkeit von akademischer Karriere und Familie: „Dual Career Couple“, DCC)
2012 Promotion „mit Auszeichnung“ zum Thema „Erinnerungsarbeit und nationalsozialistische Verbrechen. Über das Erinnern und seine Bedeutung für die Geschichtswissenschaft“ an der Universität Wien (Gutachterinnen: Johanna Gehmacher, Institut für Zeitgeschichte, und Herta Nagl-Docekal, Institut für Philosophie); die Arbeit an der transdisziplinären Dissertation wurde mit dem Theodor Körner Preis ausgezeichnet.
Seit Oktober 2011  Assoziierte Forscherin des Historischen Instituts der Universität Bern
2010-2011 Mutterschaft und Übersiedlung nach Bern
2008-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Wien; Mitantragstellerin des historisch-philosophischen Forschungsprojekts „Der Holocaust und die Normativität des Bösen“ (Projektleitung: Herlinde Pauer-Studer), finanziert vom Zukunftsfonds der Republik Österreich, mit einer eigenständigen Untersuchung zur Frage des Fortwirkens von nationalsozialistisch geprägten Rechts- und Moralvorstellungen am Beispiel des Wiener Geschworenengerichtsprozesses gegen den NS-Schreibtischtäter Erich Rajakowitsch 1965
2007-2010 Lehrbeauftragte am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
2004-2007 Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW, Doc-Programm) mit Forschungsaufenthalten in Berlin, Jerusalem und Rom; Gastwissenschafterin am Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas (BKVGE), assoziierte Doktorandin am Centre Marc Bloch in Berlin und Junior Visiting Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien
2001-2004 Außeruniversitäre Berufstätigkeit als freie Verlagslektorin und Mitarbeiterin der Wiener Stadt- und Landesbibliothek (Nachlassbearbeitung), der Österreichischen Exilbibliothek (Nachlassbearbeitung, BenutzerInnenbetreuung, Lektorat und Assistenz in der Organisation und Durchführung von Ausstellungen und Tagungen) sowie der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus Wien (Betreuung und Redaktion der Online-Rezensionen)
2000-2001 Praktikantin in verschiedenen Archiven, Bibliotheken und Verlagen in Wien, Bregenz und Paris
2001 Abschluss des Diplomstudiums „mit Auszeichnung“ in Geschichte und Neuere Deutsche Literatur mit einer historisch-kulturwissenschaftlichen Arbeit über Elfriede Jelineks Theaterstück „WOLKEN.HEIM“
1996 Studentische Mitarbeiterin des Forschungsprojekts „Französisch-österreichische Kultur­transfers seit 1945“ (Projektleitung: Thomas Angerer, Universität Wien, und Jacques LeRider, Université Paris VIII), auf Werkvertragsbasis
1995-2001 Diplomstudium Geschichte / Germanistik an der Universität Wien mit Studienaufenthalten in Cagliari und Rom
1994-1995

Lehramtsstudium Geschichte / Romanistik (Französisch) an der Universität Wien

Ausgehend von Problemen der Gegenwart interessiert sich Christina Kleiser für Fragen an der Schnittstelle von historischer Forschung, Geschichtstheorie und Ethik.

Derzeit erarbeitet sie ein neues Forschungsprojekt, das sich angesichts anhaltender Geschlechterasymmetrien als Bedingungsfaktoren von Unterdrückung, Unrecht und Gewalt mit dem praktischen Potenzial einer kritischen Geschichtsschreibung befasst. Weitere Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Veröffentlichung ihrer Dissertation und auf der Fertigstellung eines Buchmanuskripts, das aus dem Forschungsprojekt „Der Holocaust und die Normativität des Bösen“ hervorgegangen ist.