PD Dr. Kristina Schulz

Dozentur für Migrationsgeschichte

Abteilung für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte; Abteilung für Schweizer Geschichte

Telefon
+41 31 631 80 74
E-Mail
kristina.schulz@unine.ch
Büro
D 109, Unitobler, Muessmattstrasse 45
Postadresse
Universität Bern
Historisches Institut
Länggassstrasse 49
3012 Bern
Sprechstunde
Sprechstunde (Doodle)

PD Dr. Schulz wechselt ab August 2018 als professeur ordinaire en histoire contemporaine an die Universität Neuchâtel

Kristina Schulz ist Historikerin mit einem Schwerpunkt auf der westeuropäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie arbeitet über die Geschichte von Exil und Migration, von sozialen Bewegungen, besonders der Frauenbewegung, von Geschlechterverhältnissen nach 1945, über Intellektuelle und den Zusammenhang von Literatur und Politik sowie über Dynamiken und Erfahrungen sozialer Ungleichheit in Geschichte und Gegenwart.

  • Historische Exilforschung und Migrationsgeschichte
  • Feminismusgeschichte und Soziale Bewegungen 1968
  • Historische Soziologie des literarischen Feldes
  • Frauen- und Geschlechterbeziehungen in der Nachkriegszeit
  • Methoden der qualitativen Sozialforschung und Oral History
  • Transnationale Geschichte (Vergleich, Transfer, Verflechtung) im 20. Jahrhundert

Hier geht es zur Website der Dozentur für Migrationsgeschichte

Laufende Projekte

L’Emigration politique en Suisse au XXe siècle (PDF, 980KB)
 

Frauenbewegung 2.0, SNF Agora-Projekt
Homepage Neue Frauenbewegung 2.0

Forschungsplattform „Migration: Kompetenzen bündeln – Impulse setzen – Grundlagen schaffen“ am Walter Benjamin Kolleg

Confrontations au national-socialisme en Europe francophone et germanophone (1919-1949) Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus im deutsch- und französischsprachigen Europa (1919-1949)

Translating Feminism: Transfer, Transgression, Transformation (ca 1960-1990)

Leverhulme International Network Grant. Start: 6.1.2016
Leading House: University of Glasgow, Leitung: Dr. Maud Bracke   

translatingfeminism.org

The Materiality of Feminist Texts and Translations: Economy, Production, and Text. Workshop Bern, 23.-24.6.2017

Abgeschlossene Projekte

Publikationen:

Ihr Buch Der lange Atem der Provokation: Die Frauenbewegung in der Bundesrepublik und in Frankreich (Frankfurt a. M.: Campus Verlag, 2002) rekonstruiert erstmals in vergleichender Perspektive Entstehungsgeschichte und Mobilisierungsdynamik der Neuen Frauenbewegung nach 1968. Das mit Franz Schultheis herausgegebene Werk Gesellschaft mit begrenzter Haftung. Zumutungen und Leiden im Deutschen Alltag (Konstanz: UVK, 2005) gibt Zeugnisse von Zumutungen und Leiden in der deutschen Gegenwartsgesellschaft wieder und ist 2015 in französischer Übersetzung erschienen (Raison d’Agir). Die griechische Übersetzung ist in Vorbereitung. Die Habilitationsschrift ist unter dem Titel Die Schweiz und die literarischen Flüchtlinge 1933-1945 (Berlin: Akademie Verlag, 2012) erschienen und eröffnet eine neue Perspektive auf das deutsch-schweizerische Verhältnis in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Überblicksdarstellung Frauenbewegung. Die Schweiz seit 1968 (Baden: Hier + Jetzt, 2014) basiert auf einem mehrjährigen Forschungsprojekt im Rahmen einer Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds. (Dazu) Daneben sind zahlreiche Beiträge zur 68er und zur Frauenbewegung in Westeuropa und den USA (zuletzt: New York: Berghahn, 2018), zu neuen Ansätzen der Exil- und Migrationsforschung und zur Intellektuellengeschichte erschienen. Im April 2018 erscheint die erste umfassende Darstellung zur Migrationsgeschichte im Kontext der Schweiz, gemeinsam verfasst mit Patrick Kury und André Holenstein (Baden: Hier + Jetzt, 2018)

Vorträge:

Migration: Auch eine Geschichte der Schweiz? Referat am 08.03.2016 am Collegium generale

Kristina Schulz unterrichtet und betreut Arbeiten auf allen Stufen vom Bachelorstudium bis zur Promotionsebene. Eine Vorabsprache in der Sprechstunde ist zwingend. In der Regel entsteht eine schriftliche Arbeit aus dem Kontext einer Lehrveranstaltung und wird in zeitlicher Nähe dazu verfasst. Ausnahmen werden in Bezug auf Abschlussarbeiten (BA, MA, auch Promotion) gemacht, wenn eine inhaltliche Nähe zu den o.g. Forschungsschwerpunkten besteht. Merkblätter zu schriftlichen Arbeiten finden Sie hier.

Merkblatt für Proseminararbeiten 
Merkblatt für Seminararbeiten 
Merkblatt für Bachelorarbeiten
Merkblatt für Masterarbeiten
Zitierregeln
Ein paar Ratschäge

 

Hinweise zu Lehrveranstaltungen im laufenden Semester finden Sie hier.

CALL FOR PAPERS
Translating Feminism: Multi-disciplinary Perspectives on Text, Place and Agency
International Conference, University of Glasgow, United Kingdom, 13-15 June 2018

Wie kommt die Migration in die Gesellschaft
Bern, Februar 2018

Grenzüberschreitungen: Migrantinnen und Migranten als Akteure im 20. Jahrhundert.
Tagung in Bern, 1. - 2. Februar 2018
Programm
Tagungsbericht

Berner Gespräche zur Migration #2
Bern, Dezember 2017

Digitales Deutsches Frauenarchiv geht 2018 an den Start

The Materiality of Feminist Texts and Translations: Economy, Production, and Text. 
Workshop Bern, 23.-24.6.2017

Berner Gespräche zur Migration #1
Bern, 22. Mai 2017

Living Research-Library: Migrationsgeschichte(n)
Bern, 27. April 2017