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Im Rahmen der Abteilung Schweizer Geschichte des Historischen Instituts der Universität Bern organisiert von Bernard Degen, Hans Schäppi und Adrian Zimmermann
Freitag, 7. März 2008
Staatsarchiv des Kantons Bern, Falkenplatz 4, Bern
Gegenüber dem Hauptgebäude der Universität, 5 Minuten vom Bahnhof
Der Tagungsband erscheint voraussichtlich im Sommer 2009 bei Chronos:
Robert Grimm. Marxist, Kämpfer, Politiker. (Voranzeige des Verlags)
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Ein Zürcher prägte die Berner Politik (201KB) |
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Ein pragmatischer Schweizer Marxist (1.1 MB) |
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Programm (133KB) |
| 9.45-10.15 | Empfang Kaffee |
| 10.15-10.45 | Begrüssung Einleitung Prof. Dr. Hans-Ulrich Jost, Universität Lausanne: Praxis und politisches Denken bei Grimm |
| 10.45-11.45 | Prof. Dr. Josef Mooser, Universität Basel: Kritik und Solidarität. Muster der Wahrnehmung der sozialistischen Arbeiterbewegung in Deutschland Dr. Caroline Arni, Universität Zürich: "Mein Vater!" Eine Familiengeschichte |
| 12.00-13.00 | Dr. Bernard Degen, Universitäten Bern und Basel: Theorie und Praxis des Generalstreiks Prof. Dr. Mauro Cerutti, Université de Genève: L'extrême-droite et Grimm |
| 13.00-14.00 | Mittagspause |
| 14.00-15.00 | Prof. Dr. Peter Martig, Staatsarchiv des Kantons Bern: Eigenmächtig und visionär: Das Staatsarchiv am Falkenplatz Marc Vuilleumier, chargé d'enseignement retraité, Université de Genève: Grimm et l'Internationale ouvrière socialiste (1920-1940) |
| 15.15-16.15 | Prof. Dr. André Holenstein, Universität Bern: Robert Grimm als Historiker Prof. Dr. Brigitte Studer, Universität Bern: Grimm als Experte |
| 16.30-17.30 | Prof. Dr. Jakob Tanner, Universität Zürich: Sozialdemokratie und Westintegration in der Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg Bilanz |
Eine Voranmeldung erleichtert uns die Organisation: grimm@hist.unibe.ch
Am 8. März 2008 jährt sich zum 50. Mal der Todestag von Robert Grimm. Zu seinem öffentlichen Wirken müssen hier einige Stichworte genügen. In Bern bekleidete Grimm fast alle Ämter, in die man gewählt werden konnte. In der Stadt amtete er als Stadt- und Gemeinderat (Direktion der industriellen Betriebe), im Kanton als Gross- und Regierungsrat (Direktion der Bauten und Eisenbahnen). Auf nationaler Ebene übernahm er politische Verantwortung während Jahrzehnten im Nationalrat, in verschiedensten Gremien der Sozialdemokratischen Partei und des Bundes und nicht zuletzt als Präsident des Oltener Aktionskomitees im Landesstreik 1918. Schliesslich gehörte er international vor allem im Ersten Weltkrieg, aber auch noch danach zu den bekannten Figuren und findet deshalb auch in der internationalen Geschichtsschreibung erhebliche Beachtung. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Leben und Werk Grimms kann wichtige Beiträge zur lokalen, kantonalen, nationalen und europäischen Geschichte leisten.
Die Veranstaltung wird im Rahmen der Abteilung Schweizer Geschichte des Historischen Instituts der Universität Bern durchgeführt. Verantwortlich für die Planung und die Durchführung sind die Historiker Dr. Bernard Degen, Hans Schäppi und Adrian Zimmermann.
Die Tagung soll am Freitag, 7. März 2008, dem Vortag des 50. Todestages von Grimm, durchgeführt werden. Als Ort ist der Schulungssaal des Staatsarchivs vorgesehen, da dieses neben der Renovation des Ratshauses der wichtigste Hochbau in Grimms Amtszeit in der Direktion der Bauten und Eisenbahnen war.
Die endgültige Auswahl hängt ab vom Interesse und der Verfügbarkeit der Referenten. Die Veranstalter sehen folgende mögliche Themen, sind aber für weitere Anregungen aus der Forschung offen:
An der Tagung werden die Themen vorgestellt und diskutiert. Anschliessend haben die Referenten Gelegenheit die Ergebnisse der Diskussion in ihre Beiträge einzuarbeiten. Die überarbeiteten und redigierten Beiträge werden in einem Sammelband veröffentlicht.
In den Beiträgen soll die Rolle Grimms im jeweiligen Themenbereich deutlich herausgearbeitet und nicht nur nebenbei erwähnt werden. An der Tagung stellen die Teilnehmenden die Hauptlinien ihres Beitrages in kurzen Referaten von etwa 20 Minuten vor; anschliessend erfolgt jeweils eine Diskussion. Zur Erarbeitung der ausführlichen Fassung für den Tagungsband stehen einige Monate mehr zur Verfügung. Sie muss bis 30. Oktober 2008 vorliegen und soll mit Anmerkungen höchstens 25'000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) umfassen. Die Beiträge sollen wissenschaftlich solide, aber auch für ein breiteres Publikum verständlich geschrieben werden. Allfällig notwendige Übersetzungen übernehmen die Organisatoren der Tagung.
Dr. Bernard Degen
Universität Bern
Historisches Institut
Unitobler
Länggassstrasse 49
3000 Bern 9