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Prof. Dr. Thomas Späth
Dozentur für Antike Kulturen und Antikekonstruktionen
Universität Bern
Historisches Institut
Unitobler
Länggassstrasse 49
3000 Bern 9
Raum B202
| Telefon direkt | +41 31 631 83 41 |
| Fax | +41 31 631 44 10 |
Anmeldung bitte per E-Mail.
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Publikationen (29KB)
Stand: Dezember 2010 |
Das Inventar der Differenzen ist es, was mich in der Kulturwissenschaft der Antike interessiert – oder, um mit Michel Foucault zu sprechen: «la question de savoir si on peut penser autrement qu'on ne pense et percevoir autrement qu'on ne voit»
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«Väter, Götter, Politik: Männlichkeit und Machtkonzept im römischen Prinzipat» (761KB)
in: Therese FUHRER, Samuel C. ZINSLI (Hg.), Gender Studies in den Altertumswissenschaften: Rollenkonstrukte in antiken Texten, Trier, Wissenschaftlicher Verlag, 2003, 106-125. |
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«Das Politische und der Einzelne: Figurenkonstruktion in Biographie und Geschichts-schreibung» (1.3 MB)
in : Lukas DE BLOIS et al. (Hg.), The Statesman in Plutarch's Works, Proceedings of the Sixth International Plutarch Conference, Nijmegen/ Hernen 2002, Vol. II: The Statesman in Plutarch's Greek and Roman Lives, Leiden, Brill (Mnemosyne Suppl. 250), 2005, 27-42. |
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«Agrippine la Jeune ou la réalité du discours» (958KB)
in: Hypothèses 2004, Travaux de l'école doctorale d'histoire de l'Université Paris I Panthéon-Sorbonne, Paris, Publications de la Sorbonne, 2005, 297-321. |
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«Geschlechter – Texte – Wirklichkeiten» (572KB)
in: Robert ROLLINGER, Christoph ULF (Hg.), Frauen und Geschlechter. Bilder-Rollen-Realitäten in den Texten antiker Autoren der römischen Kaiserzeit, Wien, Böhlau, 2006, 39-76. |
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« Geschlecht und antike Gesellschaften im 21. Jahrhundert» (230KB)
in: Elke HARTMANN, Udo HARTMANN, Katrin PIETZNER (éd.), Geschlechterdefinitionen und Geschlechtergrenzen in der Antike, Stuttgart, Steiner, 2007, 23-36. |
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«Blick auf Helden statt Blick auf Rom. Plutarchs Rezepte für ein globales Bankett der Moral» (425KB)
in: Marie-Laure FREYBURGER, Doris MEYER (Hg.), Vision(s) grecques de Rome / Griechische Blicke auf Rom, Paris, De Boccard, 2007, 143-170. |
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«Spartacus – Männermuskeln, Heldenbilder oder: die Befreiung der Moral» (867KB)
in: Tomas LOCHMAN, Thomas SPÄTH, Adrian STÄHLI (Hg.), Antike im Kino – L’Antiquité au Cinéma, Basel, Verlag der Skulpturhalle Basel, 2008, 170-193. |
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«Augustae zwischen Max Weber und Foucault: moderne Konzepte und römische Praktiken der Macht» (372KB)
in: Anne KOLB (Hg.), Augustae : machtbewusste Frauen am römischen Kaiserhof? Herrschaftsstrukturen und Herrschaftspraxis II: Akten der Tagung in Zürich, 18.-20.9.2008, Berlin 2010, 293-308. |
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«Le pouvoir dans la culture romaine» (371KB)
in: Michèle RIOT-SARCEY (Hg.), De la différence des sexes. Le genre en histoire, Paris, Larousse, 2010, 49-76 |
Das kollektive Forschungsprojekt (unter Leitung von Eckhard Wirbelauer, Université Marc Bloch de Strasbourg, und Thomas Späth, Universität Bern) im Rahmen des Collegium Beatus Rhenanus ist auf drei Jahre (2009-11) angelegt und führt ArchäologInnen, HistorikerInnen und PhilologInnen zusammen mit dem Ziel, die Bereiche und Grenzen einer Sozialgeschichte auf der Grundlage der neuen Ansätze der letzten Jahrzehnte auszuloten. Dabei werden die soziologischen, historisch-anthropologischen, alltags- und mikrogeschichtlichen, geschlechterhistorischen, diskurstheoretischen Fragestellungen und Modelle anhand eines gemeinsam festgelegten Untersuchungsgegenstandes entwickelt; als Ausgangspunkt nimmt sich das Projekt den gemeinsamen Forschungsgegenstand des Briefkorpus Ciceros vor, das als Chronotopos – zeitlich und räumlich definiertes Objekt – den Rahmen der individulellen Beiträge absteckt.. Die Zusammenarbeit von deutschen, französischen und schweizerischen ForscherInnen wird den Begriff der histoire culturelle der französischen Forschungstradition mit dem Begriff der Sozialgeschichte in deutscher Tradition konfrontieren und den Versuch unternehmen, auf eine Synthese dieser Perspektiven hinzuarbeiten. In halbjährlichen Arbeitstreffen werden die individuellen Beiträge als "work in progress" diskutiert; die schriftlichen Beiträge werden im Sommer 2012 vorliegen und in einem Abschlusskolloquium im Herbst 2012 vergleichend und im Zusammenhang besprochen werden; die Publikation der gemeinsamen Arbeit an neuen Perspektiven auf die römische Sozialgeschichte ist für 2013 in der Reihe CBR im Steiner-Verlag vorgesehen.
Im Rahmen des Center for Global Studies der Universität Bern fand vom 27. bis 30. Oktober 2010 die internationale Tagung «Antike in globaler Perspektive. Vergangenheitskonzepte und die Produktion kollektiver Identitäten» statt (verantwortlich: Ute Schüren, Daniel Marc Segesser und Thomas Späth), die die Prozesse der Transformation von Vergangenheit zu einer "Antike" mit Orientierungsfunktion in transkultureller Perspektive zwischen Indien, Mesoamerika und Europa zur Diskussion stellt. Die Publikation der Tagung ist in Vorbereitung; ihre Ergebnisse werden Grundlage sein für den Ausbau des CGS auf Doktoratsstufe.
Das Forschungsprojekt untersucht die Darstellung von Einzelpersonen in Biographie und Geschichtsschreibung; dabei werden die Unterschiede und Parallelen – die Spezifika biographischer und historiographischer Beschreibung, aber auch die historiographischen Elemente in der Biographie und die biographischen in der Geschichtsschreibung – erarbeitet. Das Untersuchungskorpus bilden sowohl exemplarische Figuren der frühen und mittlere römischen Republik wie auch historische Figuren der Spätrepublik, die Plutarch in den Parallelbiographien konstruiert, sowie die historiographische Parallelüberlieferung bei Livius, Appian und Cassius Dio. Zielsetzung der Studien ist es, das Konzept der Einzelperson – d.h. des "Individuums" vor der Festlegung des modernen Begriffs von Individualität – zu erfassen und die Auswirkungen dieses Konzeptes auf die Transformation historischer Wirklichkeit in narrative Darstellung biographischer und historiographischer Ausprägung zu untersuchen.
Das europäische Forschungsprojekt BAT, im Jahre 2000 von Oswyn MURRAY (Balliol College, Oxford), François HARTOG und Chryssanthi AVLAMI (Centre Louis Gernet, Paris) lanciert, verfolgt das Ziel, den Wissenstransfer in den europäischen Altertumswissenschaften im 18. und 19. Jh. zu untersuchen. Das Projekt wird getragen von Forschungsgruppen in Athen, Basel und Bern, Madrid, Oxford, Paris, St. Petersburg und Sassari; es versteht sich als Netzwerk von SpezialistInnen für Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte, die ihre Forschungsergebnisse regelmässig an internationalen Tagungen (2005: Madrid; 2007: Rom; 2008: Paris; 2014: Athen) zur Diskussion stellen.
Geboren am 24. Februar 1956 in Schaffhausen
| 1975-1978 | Studium in Geschichte, Französische Sprach- und Literaturwissenschaft, Soziologie an der Universität Basel |
| 1978-80 | Studium in Geschichte, Französische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Université de la Sorbonne Nouvelle, Paris III, und an der École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris |
| 1980-1985 | Studium in Geschichte, Französische Sprach- und Literaturwissenschaft, Soziologie an der Universität Basel; Abschluss in den genannten Fächern mit der fachwissenschaftlichen Oberlehrerprüfung/ Lizentiat |
| 1981-1987 | Lehrbeauftragter für Geschichte an der Kantonsschule Schaffhausen (Maturitäts- und Diplomabteilungen), 50%-Anstellung |
| 1984-87 | Mitglied der Hochschulpolitischen Kommission des Verbandes der Schweizerischen Studentenschaften VSS; Delegierter des VSS in Ausschuss und Plenarversammlung der Schweizerischen Hochschulkonferenz. |
| 1987-1991 | Postgraduierten-Studium an der École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris; 1991: Promotion in Alter Geschichte an der Universität Basel |
| 1992-1997 | Sekretär der Gewerkschaft Erziehung, Basel, 50%-Anstellung |
| 1996-1997 | Chercheur associé des CNRS, Strasbourg |
| 1996-1998 | Lehraufträge an der Universität Basel und der Université de Haute-Alsace, Mulhouse |
| 1998-2000 | Mitglied des Istituto Svizzero di Roma |
| 2000-2006 | Assistent am Seminar für Alte Geschichte der Universität Basel, 50%-Anstellung |
| 2003-2005 | Lehraufträge an den Universitäten Zürich und Bern |
| 2005 | Habilitation in Alter Geschichte an der Universität Basel |
| 2005-2008 | Lehrauftrag für die Sekundar-Lehrkräfte-Ausbildung am Historischen Seminar der Universität Basel |
| 2006-2008 | Leiter Masterstudien Kulturwissenschaft der Antike/ Trinationaler Master in Altertumswissenschaften am Departement Altertumswissenschaften und Orientalistik der Universität Basel, 40%-Anstellung |
| 2007-2008 | Professeur associé d'Histoire romaine an der Université Marc Bloch, Strasbourg |
| seit Sept. 2008 | Dozentur Antike Kulturen und Antikekonstruktionen am Center for Global Studies der Universität Bern |
| Jan. 2009 | Ernennung zum assoziierten Professor der Universität Bern |
| April 2010 | Wahl zum Präsidenten der Schweizerischen Vereinigung für Altertumswissenschaft / Association Suisse pour l'Étude de l'Antiquité SVAW / ASEA |