Frühe Neuzeit in europäischer und globaler Perspektive
Frühe Neuzeit wird an der Abteilung für Neuere Geschichte sowohl zeitlich als auch geographisch breit gefasst. In Forschung und Lehre wird die gesamte Periode vom späten 15. bis zum frühen 19. Jahrhundert behandelt. Geographisch liegt der Schwerpunkt auf West- und Südeuropa einschliesslich ihrer aussereuropäischen Vernetzungen.
Prozesse der Interaktion und Normenaushandlung werden aus einer akteurszentrierten Perspektive in den Blick genommen:
- Wie bewegten sich Repräsentanten eines Herrschers oder Missionare vor Ort?
- Wie verhielten sie sich, wenn unterschiedliche Religion oder Konfession die Verständigung erschwerte?
- Wie wurden in interkulturellen Kontexten Normen ausgehandelt?
- Wie wurden die Geschlechterbeziehungen gestaltet?