Nützliche Wissenschaft, Naturaneignung und Politik. Die Oekonomische Gesellschaft Bern im europäischen Kontext (1750-1850)

Leitung Prof. Dr.  André Holenstein
Leitung Prof. em. Dr.  Christian Pfister
Projektkoordination Dr.  Martin Stuber
Mitarbeiterin Dr.  Gerrendina Gerber-Visser
Mitarbeiter lic. phil.  Daniel Salzmann
Mitarbeiterin lic. phil.  Regula Wyss
ehemalige Mitarbeiterin lic. phil. Katrin Keller
ehemaliger Mitarbeiter lic. phil. Peter Lehmann
ehemaliger Mitarbeiter Andreas Toggweiler

Für den europäisch-atlantischen Sonderweg in die Moderne waren die Jahre zwischen 1750-1850 entscheidend. Aus der Bewältigung der sozialen, kulturellen und ökonomischen Herausforderungen dieser ‚Sattelzeit’ erwuchs die Fähigkeit der werdenden Industriestaaten zum Anstoss langfristiger wirtschaftlicher Wachstumsprozesse. Von Bedeutung war dabei die engere Bindung der Wissenschaft an Politik und Wirtschaft. Als institutionelle Gefässe für die Produktion ‚nützlichen Wissens’ im Hinblick auf Reformen in Wirtschaft und Gesellschaft dienten zunächst die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts europaweit gegründeten ökonomisch-patriotischen Gesellschaften. Die 1759 gegründete Oekonomische Gesellschaft Bern gehörte unter ihnen zu den Vorreitern.

Das Projekt zielt auf eine kommunikations- und praxiszentrierte Untersuchung dieser Gesellschaft unter drei Perspektiven:

  1. Arbeitsweise und institutionelle Organisation
  2. Internationale Einbindung in das europäische Kommunikationsnetz
  3. Umsetzung von neuen Erkenntnissen in Politik und Verwaltungspraxis

Die Ergebnisse sollen für ein breiteres Publikum im Zusammenhang mit den Doppeljubiläen 250 Jahre OeG Bern (1759-2009) und 300. Geburtstag des Universalgelehrten Albrecht von Hallers (1708-1777) umgesetzt werden.

Homepage

Oekonomische Gesellschaft

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